Klappentext:
Arthur Schnitzlers wohl berühmteste Schilderung eines Frauenschicksals: Die neunzehnjährige Else soll ihren spielsüchtigen Vater vor dem drohenden Bankrott retten und zerbricht an den Forderungen des Geldgebers. Zeitgenossen des Autors rühmten die präzise Charakterdarstellung, die Erkenntnisse aus der Psychoanalyse verarbeitet.
Kritik:
„Arthur Schnitzler versteht es, sich in die Lage der Unglücklichen zu versetzen und an diesem Beispiel zugleich die Doppelmoral der Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts anzuprangern: ‚Fräulein Else‘ ist nicht nur ein literarisches, sondern auch ein psychologisches Meisterwerk.“ (Dieter Wunderlich)