Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau

Inhalt

Klappentext:

„Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau“ ist eine Novelle von Stefan Zweig aus dem Jahr 1927. Der Erzähler wohnt in einer kleinen Pension an der Riviera in der Nähe von Monte Carlo. Ein Gast, Vater von zwei halbwüchsigen Töchtern, wird von seiner Frau verlassen, die mit einem jungen Mann durchbrennt. Die unerhörte Begebenheit wird von den Gästen der Pension kontrovers diskutiert. Mrs C., eine ältere schottische Dame, kommt mit dem Erzähler ins Gespräch; sie vertraut ihm und erzählt ihm unter vier Augen von einer außergewöhnlichen und unvergesslichen Begebenheit ihres Lebens – den Erlebnissen eines Tages, der 25 Jahre zurückliegt. Damals war sie, eine begüterte Frau, im zweiten Jahr verwitwet; die beiden Söhne gingen bereits eigene Wege und brauchten sie nicht mehr. An einem Tag im März begegnete Mrs C. im Kasino von Monte Carlo ihrer neuen Liebe: Der angehende österreichische Diplomat, Mitte zwanzig und mit Wurzeln im polnischen Adel, vorübergehend in Nizza lebend, spielt und verliert; Mrs C., die achtzehn Jahre Ältere, will den Verlierer vor dem Suizid bewahren. 

Erscheinungsjahr

1927

Dauer

76 Seiten

Kategorie

Quelle / Autor

Stefan Zweig: Verwirrung der Gefühle. Drei Novellen (Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau. Untergang eines Herzens. Verwirrung der Gefühle). Insel-Verlag, Leipzig 1927.

oder:

Stefan Zweig: Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau. In: Novellen. Bd. 2, S. 319–394. Aufbau-Verlag, Berlin 1986.

Stefan Zweig: Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau. Verlag ebersbach & simon, Berlin 2013.

u.a.