„Auf kurze Distanz“ ist ein Fernsehfilm (Regie: Philipp Kadelbach), der sich dem Thema Wettmanipulation im Sportwettbereich widmet.
Ein verdeckter Ermittler (Tom Schilling) wird in den Kreis der serbischen Wettmafia eingeschleust. Seine Aufgabe ist es, deren Drahtzieher ausfindig zu machen. Dabei gerät er in eine Welt, die geprägt ist von Betrug, Erpressung, Nötigung, schwerer Körperverletzung bis hin zu Auftragsmorden. Es handelt sich um Wettmanipulation im großen Stil – eine Form der organisierten Kriminalität. Der Film gibt einen Einblick in illegale Kämpfe um ein Milliardengeschäft, das nicht nur die serbische, sondern auch die türkische und italienische Wettmafia für sich beansprucht.
Der Film gewann 2017 die Goldene Kamera für den besten Film des Jahres 2016.
Altersbeschränkung: FSK 12
Kritik:
„Auf kurze Distanz“ klärt zum Thema Wettmanipulation und den damit zusammenhängenden mafiösen Strukturen auf. Dabei erzählt der Film eindrucksvoll, wie lukrativ das Geschäft ist und wie weit die kriminellen Organisationen gehen.
Verwendung:
Der Film eignet sich gut als Einstieg in das Thema Sportwetten und Wettbetrug im Fußball. Er regt zur Diskussion aus politischer, ethischer und soziologischer Perspektive an.